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Noch Fragen?
;-)

Mind the gap

Juli 26, 2007


Next stop is Piccadilly Circus, Please mind the gap between the train and the Platform…


Next stop is Green Park, Please mind the gap between the train and the Platform…


Next stop is Hyde Park Corner, Please…


Ist ja gut, ich pass ja auf, dass ich nicht in diesen wirklich gigantischen Graben zwischen der Tube und dem Bahnsteig falle - für einen Hamster wäre der wirklich lebensgefährlich.

Ich wüßte ja wirklich gerne wie viele Londoner schon auf Nimmerwiedersehen in der Gap verschwunden sind, dass sie es unbedingt bei _jeder_ Station sagen müßen.

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Da bin ich gerade mal 3 Wochen hier und habe schon jemand kennengelernt, der auch tatsaechlich aus London stammt.

Geboren bei Greenwich, zur Schule gegangen in Greenwich, Arbeitsplatz bei Greenwich und getroffen hab ich ihn – ratet mal wo – in Greenwich.

Mein erster echter Londoner-Eingeborener *freu*

Vielleicht haette ich ihm ja statt der sonst fuer solche Anlaesse ueblichen Glasperlen ein Stueck richtiges Brot anbieten sollen. Ein unbekanntes Ding aus einer fremden Welt.

Auslandserfahrung, so kann man meinen Aufenthalt hier in London schon nennen, aber noch viel mehr als diese bekomme ich hier jede Menge Ausländererfahrung.

Ich arbeite zusammen mit einem chinesichen Doktoranden, neben mir sitzen amerikanische, türkische, afrikanische, und irakische Studenten, meine WG kommt aus Pakistan, der Türkei, China und was weiß ich noch und in Uxbridge habe ich einen Wahllondoner aus Angola und seine Freunde aus Ruanda und Kongo kennengelernt. *lol*

Gibt es hier eigentlich auch Briten???

Immerhin habe ich am letzten Wochenende in der Tate-Modern Gallerie hierfür eine Erklärung gefunden. Dort finden ständig wechselnde Ausstellungen statt die teilweise kostenlos und meistens recht interessant sind.

Meine Erleuchtung stammt aus der Austellung „Global Cities“:

istanbul.png johannesburg.png mexiko.png

Das sind die Anteile an Einwohnern, die ausserhalb des Landes geboren sind für einige größere Städte – die Fläche der blauen Kringel repräsentiert deren Prozentsatz.

Und das ist London – nur noch getoppt von Los Angeles:

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Jetzt muß ich nur noch ein paar der weißen Pixel auf dem Verteilungschart finden, damit ich nicht heimfahre, ohne einen einzigen Eingeborenen dieser Insel gesehen zu haben *lach*

Groß-Britannien ist eine Insel (oder eher anderthalb) und das merkt man deutlich am Wetter.
Woran man noch dauernd merkt, dass man in einem andern Land ist, dass sind die vielen kleinen Dinge, die doch irgendwie anders sind.


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Britische Steckdosen muß man erst einschalten, bevor man sie benutzt und sie tauchen immer gleich im Doppelpack auf.
Und natürlich brauch man einen Hammer, um die deutschen Stecker in diese Steckdosen zu bekommen.


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Auf allen britischen Nahrungsmitteln findet man kleine Symbole mit Prozentangaben, die anzeigen, was man sich denn gerade an Kalorien, Zucker, Fett und Salz in den Einkaufswagen gepackt hat (schon toll, dass die Briten alle gleich viele Kalorien verbrauchen, und nicht wie wir Deutschen zwischen 1500 und 5000 Kalorien schwanken, ganz nach Alter, Geschlecht, und Tätigkeit)

Ausserdem sagen einem die freundlichen kleinen Symbole auch gleich noch was ganz besonders toll an dem eben gekauften Produkt ist.
Wirklich toll, das meine Milch völlig frei von Nüssen ist.


Briefkästen sind rot statt gelb. Überhaupt scheinen die Britten rot sehr gerne zu mögen. Busse, Straßenbahnen und Telefonzellen malen sie nämlich auch rot an.
Es gibt aber auch schwarze Telefonzellen *freu*

  briefkasten.png telefonzelle.png

Brunel

Juli 5, 2007

Untergebracht bin ich auf dem Campus der Brunel Universität.
Das ist Stockwell Hall – die „Hall of Residence“ des Campus, in der ich wohne:

( im zweiten Stock ist das 2te Fenster von rechts meines ;-) )

Stockwell Hall

Von diesen Halls gibt es massig in allen Formen und Farben. 18 Halls sind es bis jetzt und sie bauen gerade einen neuen Riesen-Komplex – die Baustelle ist gigantisch in ihren Ausmaßen. ( ca 18mal so groß wie Stockwell Hall :-O )

 Ach ja, die „Tetris-Steinchen-Fenster“ der Hall mögen zwar von außen hübsch – oder doch zumindes interessant – aussehen, von innen sind sie ziemlich plöht. Man kriegt einfach zu wenig Licht ins Zimmer, aber wie soll ein Architekt  das auch vorher ahnen. *aargh*


Fuer alle Google-Earth Fans:
Ich wohne: 51°32′0.37″N; 0°28′16.49″W
und arbeite: 51°31′53.19″N; 0°28′28.68″W
und werde beim naechsten Satelliten-Bild auch schoen brav nach oben winken ;-)

In dem Moment, in dem ich in Uxbridge aus dem Bus gestiegen bin hat er mich willkommengeheißen – der britische Regen.

Seitdem ist er mein ständiger Begleiter. Es regnet hier zwar nicht dauernd, aber es fängt dauernd damit an ;-)

Im einen Moment noch Sonnenschein und Vogelgezwitscher, im nächsten ist’s naß, als hätte einen Noah’s Arche überrollt.