Notting Hill Carnival

August 27, 2007

Notting Hill – ja genau das aus dem Film – ist ein sehr schönes Londoner Viertel mit feinen Häusern, vielen Geschäften und einem sehr angenehmen Flair.

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Einmal im Jahr verbarrikadieren die Notting-Hiller jedoch ihre schönen Läden und all die Bewohner des hübschen Viertels, die meinen zumindest ein paar Stunden Schlaf pro Nacht zu brauchen, flüchten zu Freunden und Verwandten.

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Und dann geht er los;


Der Notting Hill Carnival:


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Während all dem bunten Treiben sorgen die Londoner „Bobbies“ für Ordnung, beweisen eine gute Portion Humor und eine schier unerschöpfliche Ruhe.
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Meine Lieblinge waren diese Mädels.
Ein Trommel Rhythmus, der direkt von den Ohren in die Beine geht, ohne den Kopf weiter um Erlaubnis zu fragen.

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Fazit: Einfach Mitreissend!

Mad World (2)

Juli 22, 2007

Um als Spinner in London glücklich zu werden muss man sich nicht unbedingt im HydePark auf eine Gemüsekiste stellen und die Welt erretten.

Nein, wer nichts zu sagen hat der kann sich auch stillschweigend zum Affen machen – das nennt man dann Pantomime.

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Der geneigte Pratchett-Leser weiß natürlich sofort, was hier fehlt – Richtig! Die Skorpiongrube.

Wem immer noch langweilig ist, der kann mit diesem lustigen Brunnen spielen, bis er genauso klatschnass ist wie die Teeniegruppe auf dem Bild. (Die Mädels scheinen damit Erfahrung zu haben – keine Einzige mit weißem T-Shirt ;-))

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Ach ja, sowohl Pantomime als auch Wasserratten finden man am südlichen Themse-Ufer in der Nähe des London Eye.

Zug verpasst

Juli 21, 2007

So sehr ich es auch versucht habe die Wand zwischen Plattform 9 und 10 am Bahnhof Kingscross blieb undurchlässig. Das heißt, der Hogwarts Express war wohl schon weg.

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Allein der Gepäckwagen ist auf halbem Weg stecken geblieben.

Aber immerhin waren die Londoner so nett und haben inzwischen ein Schild mit der Plattform Nummer angebracht, nachdem Harry Potter im ersten Band solche Probleme hatte die Plattform zu finden.

Architecture Overflow

Juli 15, 2007

London hat eine lange Geschichte, viele historische Gebäude und daher kann man überall tolle Architektur bewundern.

Scheinbar haben die Londoner sogar so viel Architektur, dass sie gar nicht mehr wissen wohin damit.

Also stellen sie die übrig gebliebene Architektur einfach in den nächsten Park bis Ihnen was Besseres einfällt.

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Der Marble-Arch wurde eigentlich als Eingang zum Buckingham Palace erbaut, aber als die Briten bemerkt haben, dass die großen Staatskarossen nicht hindurchpassen haben Sie ihn in den Hyde Park gestellt.
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Die Londoner behaupten, zwar dass wäre ein Denkmal für die Abschaffung der Sklaverei, aber ich glaube, sie hatten einfach keine Kirche mehr übrig, auf die sie das Spitztürmchen setzen konnten.
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Keine Ahnung, warum diese Turmspitze auf einem Parkplatz stehen muß.

Britischer Humor

Juli 10, 2007

Auf die Idee sein Pub „Der Gehängte-Gestreckte-Gevierteilte“ zu nennen kann auch nur ein Brite kommen *lach*

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Sicherlich ist es auch kein Zufall, dass dieses Pub nur wenige Meter vom „Tower of London“ entfernt ist.

Mad World

Juli 10, 2007

Im Londoner Hyde Park gibt es vier Ecken. Davon sind drei ganz gewöhnliche Ecken, wie in allen anderen Parks, mit Grünzeug auf dem Boden, Vögeln in der Luft und ner Menge Menschen dazwischen.

Doch die vierte Ecke ist anders. Das ist nämlich Speakers Corner – der Treffpunkt für alle Verrückten, die wissen, dass die Welt nur auf ihre Botschaft wartet.

In Speakers Corner finden sich Ein-Mann-Parteien, Guru’s, Revoluzzer, christliche-, muslimische-, und rastafarianische Missionare, Philosophen, richtige Spinner und Menschen, die einfach ihre Meinung denen mitteilen wollen, die bereit sind zuzuhören.

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Aber im Hyde Park kann man noch mehr machen, ausser selbsterkorenen Rednen zuzuhören.

Man kann sich knuddeln lassen. :-) Eine ganze handvoll Leute läuft dort herum mit Schildern, auf denen „FREE HUGS“ (= kostenlose Umarmungen) steht. Und das ist ernst gemeint, wer eine Umarmung braucht – und wer braucht das nicht – kann sich einfach knuddeln lassen.

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Sie hab ich geknuddelt.
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Ihn nicht.

Tatsächlich habe ich sogar einen Redner gefunden, der recht interessante Themen hatte und dazu eine unglaublich unterhaltsame Art diese vorzutragen. Eines seiner Lieblingsstatement „Don’t beLIEve anyone, including me“ (Glaube niemandem, inklusive mir) hat ihm gleich noch zusätzliche Sympathiepunkte eingebracht ;-)

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Fcuking ist absichtlich falsch geschrieben (und mit einem wegklappbaren weißen Zettelchen zensiert). Er hat sich gerne und ausgiebig darüber gewundert, warum eine so schöne Tätigkeit eigentlich als Schimpfwort verwendet wird. Als er eine Geschichte erzählt hat, wie er für „Singen in einem Supermarkt“ verhaftet wurde mußte er gleich demonstrieren, warum er seinen Gürtel in der Zelle behalten durfte. Er hat einfach den Polizisten demonstriert, dass seine Hose ja sonst runterfällt. Spricht’s und demonstriert’s auch mitten im Hyde Park *lol*.
SEHR unterhaltsam.
fahradteufel.png Die Tour de France startet dieses Jahr (genau heute) in London und dementsprechend sieht es hier auch aus.
Entlang der abgezäunten Strecke haben die Londoner teilweise übernachtet um auch einen guten Platz in der ersten Reihe zu haben, wenn die Tour vorbeibraust.
Und dann gibt es da auch noch die ganz Enthusiastischen (siehe Bild)

For Sale!

Juli 5, 2007

Das Häuser kaufen und verkaufen scheint hier ein regelrechter Volkssport zu sein.

An mindestens jedem dritten Haus gibt ein Schild dem desinteressierten Passanten darüber Auskunkt ob dieses Haus den nun gerade zu verkaufen sei.

Und gehässigerweise gegebenfalls auch darüber, dass es ihm gerade jemand vor der Nase weggeschnappt hat.

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Also entweder zieht die durchschnitlliche britische Familie jedes halbe Jahr um – und kauft sich das passende Haus dazu – oder die Makler schleichen sich nachts in die Gärten hübscher Häuser und stellen heimlich ihre Schilder auf, damit sie interessierten Kunden dann irgendeine Bruchbude andrehen können.

Weitere Verschwörungstheorien?

Ich übertreibe nicht:

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