Nun bin ich schon eine ganze Weile wieder in heimatlichen Gefilden. Neulich habe ich ganz erstaunt festgestellt, das tatsächlich schon über ein Jahr seit meiner Rückkehr vergangen ist.

Meine derzeitige Reise ist anderer Art und zwar: digital. Genauer gesagt: webbasiert. Und noch genauer gesagt:

Die Entwicklung einer Usability-optimierten Benutzungsschnittstelle für ein webbasiertes, interaktives Branchenverzeichnis

Das ist der Titel meiner Diplomarbeit, die im Januar fertig sein wird. Konkret zugute kommen meine Ergebnisse dem Projekt zombig, einem Online-Branchenbuch, in dem Anbieter eine suchmaschinenoptimierte Homepage selbst erstellen und pflegen können.

zombig Logo

Bald gibt es den nächsten großen Reiseabschnitt mit der neuen Version von zombig:

  • Komfortable Eingabe von Inhalten mit formatierbaren Texten ( fett, kursiv, Überschriften usw.) und automatischer Vervollständigung von eingegebenen Schlagworten.
  • Hilfe-Feature (Hilfe-Texte, jeweils direkt bei den Eingabefeldern)
  • Eine verbesserte Suche (unabhängig von Groß und Kleinschreibung)
  • Bessere Anzeige von Suchergebnissen (mit den Logos der Anbieter und Direktlinks)
  • Standortanzeige für jeden eingetragenen Anbieter mit einer Karte auf seiner Homepage
  • Noch bessere Auffindbarkeit der Homepages über Suchmaschinen durch suchvolumenoptimierte URLS
  • Hochwertigeres Design
  • und eine leichter bedienbare Startseite

Und so sieht es aus:
zombig – Branchenbuch mit suchmaschinenoptimierten Homepages

Für all Jene, die auch meine Schottland Eindrücke sehen wollten:

Hier sind sie;

Hier ist Schottland:

Queen’s View

Um genauer zu sein “Queen’s View” ein toller Aussichtspunkt, der schon Queen Victoria und Maria Stuart beeindruckt hat.

Und da dies die Schotten wiederrum beeindruckt hat haben sie ihn gleich nach der Königin benannt. (Nach welcher ist nicht so ganz geklärt)

Über den Wolken

Januar 29, 2008

Nun, wie kommt man aber nach Schottland?

Wie bitte? – Nach Edinburgh zu fliegen ist günstiger als den Zug zu nehmen!

Das lasse ich mir nicht zweimal sagen :-D

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Großbritannien und Deutschland unterscheiden sich auch von oben. Durch Hecken zwischen den Feldern und eher unregelmaessige Grundstuecksformen sieht bei den Britten irgendwie alles ein bißchen chaotischer und natuerlicher aus.

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Zu gerne würde ich Euch auch Edinburgh von oben zeigen. Es gibt einen interessanten Anblick ab, mit einem doch recht beachtlichen Berg mitten in der Stadt in einer sonst eher flachen Landschaft.

Doch dank einer ungünstigen Lage meines Sitzes ist hier Eure Phantasie gefragt.
Dies ist der Blick aus einem rechts gelegenen Fenster des Flugzeugs kurz vor der Landung:

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Wir fliegen gerade über einer Bucht, auf deren linker Seite Edinburgh, und deren rechter Seite – wie Ihr seht – nicht viel liegt.
Nun müßt Ihr Euch nur noch die andere Seite vorstellen. ;-)

Edinburgh von oben

Januar 29, 2008

Schottland’s Hauptstadt Edinburgh hat nicht nur viel Geschichte, viel Whisky und vor allem viele Schotten. Sie hat auch einige sehr schöne Ecken und Aussichtplätze.

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Calton Hill ist einer davon. Mitten in der Stadt gelegen muß man sich nur ein bißchen den Hügel hinaufquälen um Edinburgh zu Füßen zu haben.

Während man dabei ist sich nämlichen Hügel hinaufzuarbeiten kann man die Gelegenheit nutzen um sich einen sehr schönen Friedhof anzuschauen. Oder auch um von diesem auf Calton Hill hinaufzuschauen.

edinburgh_viewfromcemetry.png edinburgh_viewfromcemetry2.png

Einige der beeindruckenden Grabmäler sind weitaus näher mit kleinen Gebäuden, als mit simplen Grabsteinen verwandt.

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Tipps und Tricks für London

September 24, 2007

Inzwischen bin ich wieder heil in good old Germany gelandet und gewöhne mich langsam wieder daran, dass die Leute um mich herum doch tatsächlich deutsch sprechen.

Ob ich allerdings jemals wieder all die englischen Wörter aus meiner Sprache bekomme, die manchmal einfach besser passen weil es genau dafür jetzt kein deutsches Wort gibt, ist fraglich.

Ausser vielen neuen Wörtern habe ich aber noch mehr gelernt. Und da sollt auch Ihr was von haben:


Was man bei einem London-Aufenthalt tun und lassen sollte:

  • Kauf dir einen schwarzen Regenschirm und übe dich im Schnellziehen ( ein Rudel echter Londoner schafft es eine Fußgängerzone unter 5 Sekunden von einer normalen Menschenmenge in ein Meer aus schwarzen Schirmen zu verwandeln)
  • Übe die Worte “Sorry”, “Excuse me”, “Pardon me”, I’m Sorry”, I’m so sorry”, “Oh, I’m so very sorry” bis sie zu deiner Standard-reaktion auf jedes Ereignis geworden sind. Wenn dir ein Fußball Hooligan seinen Baseball Schläger über den Kopf zieht und du mit “Oh I’m sorry” antwortest bist du bereit.
  • Nimm Brot mit!!!
  • Probier mal ein Full English Breakfast – aber bloß nicht zum Frühstück!
  • Pass stets auf, wenn du Pommes bestellst, dass dir kein Engländer in einem unachtsamen Moment Essig darüber kippt (Die tun das wirklich * schauder* Glücklicherweise allerdings primär bei ihren eigenen Pommes)
  • Besuch Speakers Corner – am Besten an einem Sonntag mit gutem Wetter.
  • Für einen genialen Ausblick über London und eine tolle Kirche lohnt sich ein Besuch in St. Paul’s Cathedral. Allerdings muß man sich hier im Gegensatz zum London Eye seinen Ausblick verdienen – die Golden Gallery ist mit 530 Stufen zu erkämpfen.

Notting Hill Carnival

August 27, 2007

Notting Hill – ja genau das aus dem Film – ist ein sehr schönes Londoner Viertel mit feinen Häusern, vielen Geschäften und einem sehr angenehmen Flair.

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Einmal im Jahr verbarrikadieren die Notting-Hiller jedoch ihre schönen Läden und all die Bewohner des hübschen Viertels, die meinen zumindest ein paar Stunden Schlaf pro Nacht zu brauchen, flüchten zu Freunden und Verwandten.

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Und dann geht er los;


Der Notting Hill Carnival:


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Während all dem bunten Treiben sorgen die Londoner “Bobbies” für Ordnung, beweisen eine gute Portion Humor und eine schier unerschöpfliche Ruhe.
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Meine Lieblinge waren diese Mädels.
Ein Trommel Rhythmus, der direkt von den Ohren in die Beine geht, ohne den Kopf weiter um Erlaubnis zu fragen.

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Fazit: Einfach Mitreissend!

Durch Cambridge fließt die Cam, und ja - man glaubt es kaum – auch “Bridges”  über diese hat es jede Menge.

Eine dieser Brücken – die Seufzerbrücke –  ist besonders schön.

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Die Seufzerbrücke von einer der anderen zahlreich vorhandenen Brücken aus. Und so sieht es innerhalb der Brücke aus – schon mal in einer Brücke gewesen?

Ausser ihrem Namen  und der Tatsache, das sie überdacht ist hat die Seufzerbrücke allerdings nicht allzu viel mit ihrem venezianische Vorbild gemein. (http://de.wikipedia.org/wiki/Seufzerbr%C3%BCcke - nein, das Wiki-Bild zur Seufzerbrücke sieht nicht zufällig so aus wie meines – es ist meines ;-) )

Aber auch an anderen Stellen wo sich die Cam durch Cambridge windet fühlt man sich ein wenig venezianisch.

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Noch etwas, das sehr schön an Cambridge ist.
 


 
  
Fazit:
Cambridge ist wirklich einen Besuch wert :-) Ich habe es nicht bereut einen Tag dort verbracht zu haben, wer aber noch mehr sehen und erfahren will der muss mich schon selber fragen ;-)
 
Not to be continued

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Eine prachtvolles Gebäude, hell und elegant gebaut und unendlich weit entfernt von den eher dunklen Bauwerken der Gotik.

Sollt man meinen.

Lässt man jedoch die Fassade, Fassade sein und begibt sich in das schmale Gässchen seitlich des Gebäudes entpuppt sie sich genau als das: eben nur eine Fassade!

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Die Cambridger haben sie vor das alte Gebäude gebaut, dessen gotische Fassade total aus der Mode gekommen – und ihnen offensichtlich peinlich – war.

Aber noch mehr Dinge in Cambridge sind nicht wie sie auf den ersten Blick scheinen.

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Ein hübsches, altes Häuschen, gut in Schuss gehalten, schön gestrichen und das oberste Stockwerk wird von niedlichen kleinen Skulpturen gehalten.
Wenn man allerdings genauer schaut treiben diese “niedlichen” Skulpturen da oben ganz schön unanständige Dinge.

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To be continued…

Cambridge – eine Stadt mit einer Universität? Nein: Eine Universität mit einer Stadt!

Wohin man sich auch wendet: ein College der Universität Cambridge neben dem anderen und wo zwischen den Colleges noch Platz ist verkaufen die Läden Universitäts T-Shirts, Roben für die Verleihung oder es ragt ein Studenten-Pub hervor.

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Die Namen berühmter Denker sind dicht an dicht zu finden, direkt neben dem Pub in dem die Entdeckung der Struktur der DNA bekannt gegeben wurde ist der Friseursalon, in dem sich Stephen Hawking die Haare schneiden läßt und um die nächste Ecke kann man sich auf Darwin’s Spuren begeben.

Auch einen Nachkommen des Baumes der Newton angeblich den erleuchtenden Apfel auf der Birne platziert haben soll kann man hier besuchen. Aus einem Schössling des Übeltäters gezogen.

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Ausser seinen eigenen Persönlichkeiten und Bäumen hat Cambridge auch sein eigenes Un-Wort.
Oxford.
Statt das “böse Wort mit O” (the O-Word) zu verwenden, sprechen die Cambridger nur von: “the other place”

To be continued…

Camden Market

August 12, 2007

Wenn man an einem Sonntag (bevorzugt an einem mit trockenen Wetter) im Stadtteil Camden aus der Underground steigt ist man sofort mittendrin:

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“dunkle” Läden, Tattoo- und Piercing-studios,

und, und, und…
Und nicht nur ein oder zwei vereinzelte – nein soweit das Auge reicht gibt es Klamotten, Musik, Löcherstecher, Schuhe,…

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 Biegt man jedoch in eine Seitenstrasse beim Camden Lock ein findet man erstaunlicherweise trotzdem direkt neben dem Trubel dieses ruhige Plätzchen:

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Viel beeindruckender als dieses Idyll gleich um die Ecke ist jedoch der Hinterhof des Camden Locks. Hier gibt es Essen aus aller Herren Länder.

Chinesisch, Venezuelanisch, Argentinisch, Türkisch, Marokkanisch, Spanisch, Afrikanisch, Italienisch,…….Deutsch ;-)

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Ja sogar Schupfnudeln mit Sauerkraut hätte man hier essen können. Ich habe mich jedoch für Venezuelanisch entschieden. Sehr lecker und macht unheimlich satt (mich für 6 Stunden)

Fazit: sehr empfehlenswert :-)